Der Malteser-Ritterorden

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Vom Pilgerhospital zum Malteser Hospitaldienst

 
Der Souveräne Malteser-Ritter-Orden oder wie er mit vollem Namen heißt: "Souveräner Ritter- und Hospitalorden vom Hl. Johannes zu Jerusalem, genannt von Rhodos, genannt von Malta" ging aus einer Hospitalbruderschaft um 1048 in Jerusalem hervor.
 
Aufgabe des Ordens ist es, im Geiste der christlichen Nächstenliebe und Brüderlichkeit und in Übereinstimmung mit der jahrhundertealten Tradition die Ehre Gottes zu mehren, durch die Heiligung seiner Mitglieder, den Einsatz für den Glauben und den Heiligen Stuhl und durch den Dienst am Nächsten. Gemäß dem Leitsatz des Ordens:


"Tuitio fidei et obsequium pauperum"
(Wahrung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen).


Diese religiöse Basis, die durch die Arbeit in der Gemeinschaft gefestigt werden soll, symbolisiert auch das 8-zackige Malteserkreuz, das auch für die acht Elende steht.

 

    Krankheit und Hunger,  
              Schuld und Unglaube,   
  Heimatlosigkeit und Verlassenheit
Gleichgültigkeit und Lieblosigkeit


Der Souveräne MALTESER-Ritter-Orden gilt als Völkerrechtssubjekt und unterhält zu mehr als 100 Staaten und internationalen Organisationen diplomatische Beziehungen.
 
Das Großpriorat von Österreich des Souveränen MALTESER Ritter-Ordens unterhält insgesamt sieben Hilfswerke, dessen größtes Hilfswerk der MALTESER Hospitaldienst, mit ca. 1500 Mitgliedern ist.
 
Heute bestehen weltweit:

 

48 Gliederungen des Souveränen MALTESER-Ritter-Ordens;

6 Großpriorate sowie
46 Nationale Assoziationen mit insgesamt mehr als
13.500 Mitgliedern.
 
Die Geschichte:
 
Zwischen 1048 und 1071 gründeten Kaufleute aus Amalfi in Jerusalem ein Hospital für arme und kranke Pilger. Das Hospital war Johannes dem Täufer geweiht und wurde von einer Laienbruderschaft unter der Führung des Seligen Gerhard geleitet.
 
Der Souveräne Ritter-Orden vom Hospital des Hl. Johannes von Jerusalem, genannt von Rhodos, genannt von Malta, so der heutige offizielle Name, ging aus dieser Hospitalbruderschaft hervor, als sich christliche Ritter nach ihrem Einzug in Jerusalem 1099 der Laienbruderschaft anschlossen.
 
1113 wurde die Ordensregel von Papst Paschalis II bestätigt.
1187 nach der Eroberung Jerusalems floh der Orden zunächst nach Akkon, später wurde der Ordenssitz nach Zypern und von dort nach Rhodos verlegt, bevor im Jahre
1530 der Orden die Insel Malta als Lehen von Kaiser Karl V erhielt und fortan
Malteserorden genannt wurde.
1798 ging Malta im Zuge der napoleonischen Kriege verloren,
seit 1834 befindet sich der Ordenssitz in Rom.

 

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