Katastrophenschutz

Katastrophenschutz

 

 Der MHDA ist 1956 in der Folge des Ungarnaufstandes entstanden und dem Ordensauftrag entsprechend auch heute im Zivil- und Katastrophenschutz aktiv tätig und in den Bundesländern Wien, Tirol, Steiermark und Salzburg in die Katastrophenschutzpläne eingebunden.

 
Bisherige Einsätze:

 

  • Nach dem verheerenden Erdbeben 2009 in L'Aquila unterstützte der MHDA die Italienischen MALTESER - Corpo Italiano di Soccorso dell'Ordine di Malta (CISOM) - in San Felice d'Ocre und Poggio Roio bei der Betreuung der obdachlos gewordenen Einwohner. Die italienischen Malteser betreuten zwei Camps in einer der am stärksten betroffenen Region.

 

  • Während der Hochwasserkatastrophe im August 2002 leisteten rund 150 Mitglieder 20.000 Dienststunden bei der Unterstützung von Aktivitäten des Roten Kreuzes und in Zusammenarbeit mit der Caritas der Diözese St. Pölten. Transporte von Sachspenden wurden durchgeführt und psychologisch Hilfe angeboten.

 

  • 1999 wurde gemeinsam mit dem Österreichischen Roten Kreuz und dem Österreichischen Bundesheer in Albanien ein Flüchtlingslager für Flüchtlinge aus dem Kosovo errichtet und betrieben.

 

  • Nach dem Waffenstillstand in Bosnien wurden im Sommer 1996 120 Kinder aus Sarajewo, die die letzten drei Kriegsjahre größtenteils in Bunkern und Kellern verbracht hatten, für die Aktion "Ferien in Frieden" nach Österreich geholt und hier bei österreichischen Gastfamilien untergebracht und nach herrlichen Ferien wohlbehalten wieder ihren Verwandten und Freunden in Sarajewo übergeben.

 

  • In regelmäßigen Transporten werden über den dortigen MALTESER Hilfsdienst in Cluj/Klausenburg (Rumänien) Kindernahrung, Medikamente und Bekleidung an Hilfsbedürftige verteilt. Allein 1995 betrug der Wert dieser Hilfsleistungen sowie medizinischer Geräte und Ausstattung von Arztpraxen mehr als 5,5 Mio Schilling.

 

  • Während des Kroatienkrieges wurden rund 2.000 Mütter und Kinder in zwei Sonderzügen aus dem unmittelbaren Kriegsgebiet geborgen und in Österreich untergebracht.

 

  • Unmittelbar nach Ausbruch des Umsturzes in Rumänien 1989/90 waren Mitglieder des MHDA vor Ort und brachten vor allem dringend benötigtes Sanitätsmaterial und Nahrungsmittel in Pfarren und Krankenhäuser.

 

  • Im Spätsommer 1989 leisteten Mitglieder der MALTESER Hilfe bei der Betreuung von Flüchtlingen aus der DDR in Ungarn.

 

  • Bei den Erdbeben in Friaul, Montenegro und Süditalien; immer waren die Einsatzkräfte des MHDA unter den Ersten, die direkt vor Ort Hilfe leisten konnten.